Was für ein faires Bio-T-Shirt gilt, sollte auch für teure Outdoor-Bekleidung gelten. Greenpeace hat getestet und erneut alarmierende Werte an Perfluorcarbone (PFC) gemessen. Die PFC sind zwar optimal geeignet, um Textilien und Kleidung wasserdicht zu machen, aber sie sind - ähnlich dem FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff) - giftige Treibhausgase, die lange in unserer Atmosphäre verweilen und Schaden anrichten können.

Obwohl es erste PFC-freie Produktlinien gibt, greifen die Große Marken der Branche immer noch auf die Chemikalie zurück. Das lässt uns nur vermuten: gibt es funktional betrachtet keine Alternative oder ist die Alternative sehr viel teurer? Bereits 2012 hat Greenpeace Deutschland in seinem Report “Chemistry for any weather” auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Wir sind gerne draußen - auch im Regen - und plädieren für eine biologisch und vor allem ökologisch korrekte Produktion von Outdoor-Bekleidung. Wir gehen raus, weil wir die Umwelt lieben und genießen. Das darf nicht in Widerspruch zu den Produktionspraktiken von Outdoor-Bekleidung stehen.